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Cranberries - Boom dank neuer Gesundheitsstudien

Cranberry-Saft wurde seit langem wegen seiner vorteilhaften Wirkung zur Vorbeugung von Harnweg-Erkrankungen geschätzt. Frühere Studien haben gezeigt, dass dies auf den Anti-Haftwirkung-Effekt zurückzuführen ist. James Greenberg, ein Gynäkologe am Frauen-Hospital in Boston, USA, wollte wissen, ob dieser Effekt auch bei Einnahme von getrockneten Cranberries nachzuweisen ist. Sein Team führte daher eine kleine Pilotstudie mit fünf Frauen durch, welche eine Harnweg-Infektion aufwiesen. Ihr Urin wurde nach Einnahme von getrocknete, gesüsste Cranberries untersucht. Die Analyse ergab, dass die Anti-Haft-Aktivität um 50 % anstieg.

Es ist die einzigartige Struktur der PAC (Proanthocyanidine, auch als kondensierte Tannine bekannt) welche in den nordamerikanischen Cranberries vorkommen, die für die infektionsverhindernde Eigenschaft verantwortlich sind. Dadurch können sich gewisse E-Coli-Bakterien nicht mehr an den Wänden des Harntraktes anlagern und werden einfach und ohne Schaden anzurichten aus dem Körper ausgespült. Die Pilot-Studie implementiert, dass nicht nur der Cranberry-Saft, sondern auch andere Formen der Frucht diese infektionshemmenden Eigenschaften aufweisen.

Obwohl die Studie nur in kleinem Rahmen durchgeführt wurde, sind Fachleute überzeugt, dass diese Ergebnisse noch stärkeres Interesse von Lebensmittelherstellern im Bereich Backwaren, Milch- und Getreideprodukten auslösen wird.

Erstmalig innerhalb der EU genehmigte Frankreich im April 2004 die Auslobung der gesundheitsfördernden Eigenschaften von nordamerikanischen Cranberries (vaccinium macrocarpon). In der ersten Fassung wurde spezifiziert, dass der tägliche Konsum von 36 mg PAC in Form von Pulver oder Fruchtkonzentrat den gewünschten Effekt gewährleistet. Im Dezember des gleichen Jahres wurde die Aussage dahingehend erweitert, dass der regelmässige Genuss von Cranberry-Fruchtdrinks oder 3 dl pro Tag eines Cranberry-Getränkes mit 25-30 % Saftanteil ebenfalls zur oben erwähnten Auslobung berechtigt.

Rund 2 Millionen Frauen in Frankreich leiden regelmässig an Harnwegerkrankungen, was rund 5 Mio. Arztbesuche notwendig macht. Dies ist rund 2,5 mal mehr als in den USA, dem Land mit dem höchsten Cranberry-Konsum.

Die britische Supermarktkette Sainbury’s meldete kürzlich, dass Cranberry-haltige Produkte gegenüber 2004 einen Umsatzzuwachs von 67 % erzielten. Dies ist auch auf eine Studie über alternative Therapien unter der Schirmherrschaft des Prince of Wales zurückzuführen.

Quelle „Food Navigator“

Möchten Sie mehr über Cranberries wissen? Bitte kontaktieren Sie unseren Herrn Roberto Lovecchio unter Tel. 043 499 50 32 für weitere Informationen und Muster




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